Mein Lebensweg


Niederrheinerin mit holländischem Blut

 

Aufgewachsen bin ich am Niederrhein, auf dem flachen Land, nahe des Rheins nicht weit von der niederländischen Grenze.

Die Samt & Seidenstadt Krefeld ist meine Heimatstadt.

Am Rande eines Naturschutzgebietes groß geworden, konnte ich schon früh die Natur in ihrer Vielfalt entdecken und Fragen über das Leben und Gott stellen. 

Kopfweiden. Typische Bäume am Niederrhein

Gezeichnet und gemalt habe ich schon als Kind. Oft mit meiner Mutter, die mir was Gestaltung betrifft ein eine Lehrmeisterin war. Vieles habe ich in dieser Hinsicht von ihr gelernt und ich habe es genossen mit ihr still zusammen zu sitzen und z.B. Steine zu bemahlen.

  

Ich bin gemischtkonfessionell groß geworden und den Samen für Mystik hat ein katholischer Priester gelegt, der durch seinen Blick auf die unterschiedlichen Religionen mein Interesse und meine Neugier geweckt hat. 

 Neugier auf die Welt & Orte oder Blick über den Tellerrand 

 

Mit meinen Interessen war ich ein Kind meiner Zeit.

Mein Leben hat mich an verschiedene Orte geführt: Großbritanien, Berlin, die Eifel.

Ich bin früher quer durch Europa getrampt, habe gegen Atomkraftwerke demonstriert & war bei Aktionen rund um den Krefelder Appell aktiv.

Die Kernzeit der 68er Bewegung war schon vorbei, aber die Ausläufer habe ich noch mitbekommen. „Deutschland im Herbst“ und die Aufbrüche der Frauenbewegung (besonders Anja Meulenbelt) haben mich sehr geprägt.

Es war mir wichtig nach echten Werten zu suchen und dafür  einzustehen.

Ich war neugierig und offen für Andersdenkende. Das Ruhrgebiet und das Rheinland hatte schon früh Einwanderer und so bin ich mit anderen Kulturen & Sprachen aufgewachsen. Der kulturelle Reichtum dieser Gegend hat mich stets bereichert.

Vielfalt war und ist ein Lebenselexier für mich.

Ich wollte meinen eigenen Weg gehen.

Das war nicht immer einfach. Ich bin damit auch angeeckt und habe unterwegs Mobbing und Einsamkeit kennengelernt.

Der Umzug nach Freiburg war in dieser Hinsicht die mit Abstand größte Herausforderung.

Sie hat mich gelehrt mit der Erde atmen zu lernen und mir treu zu sein und zu bleiben.

Im Moment lebe ich noch hier.

 

Weissenseifen, eine Künstlersiedlung in der Schneeeeifel. Meine alten Lehrer G. Mahnke und A. Klauer sind längst verstorben.

Bürgerin zweier Welten

 

Über einen Freund fiel mir mit ca. 17 Jahren das Buch von

Dr. Raymond  Moody in die Hand: “Leben nach dem Tod“. Er schreibt darin über Nahtodeserlebnisse (es war seine Doktorarbeit).

Das sollte ein Thema sein, dass mir im Laufe meines Lebens immer wieder begegnet und mich daran erinnert, dass ich eine Bürgerin zweier Welten bin und das der Tod zum Leben gehört.

Besonders beeindruckt hat mich der Bericht von Alexander Eben, einem überzeugten Schulmediziner, dessen Nahtodeserfahrung sein Weltbild komplett gewandelt hat.

Und die Berichte Sabine Mehne, die sich auf den Tod vorbereitet und jetzt ein Buch über das Sterbefasten geschriebn hat.

Die persönliche Begegnung mit ihr hat mich sehr berührt und das wäre auch mein Weg, wenn es soweit ist.

 

Auch die Anthroposphie habe ich über diesen Freund kennen gelernt .

 

In dem Märchen Eros & Fabel geht es um die Begegnung von Verstand und Seele und um die "Wahrheit"

Die klassischen Religionen wurden mir irgendwann zu eng und beantworteten mir meine Fragen nach dem

wo komm ich her - wo geh ich hin“ nicht mehr.

So habe ich mich nach dem Austritt aus der katholischen Kirche der Anthroposophie zugewandt und dort viele Antworten gefunden.

Mit den Jahreszeitenfesten war  auch hier die Naturverbundenheit wichtig.

Es gab in meiner Familie eine bayrische Großtante, die R. Steiner kannte und mit der ich über geistige Themen in dieser Form sprechen konnte. Sonst habe ich mit meinen Interessen, oft sehr allein und "anders" gefühlt.

 

Der Erkenntnisweg von R. Steiners war mir lange sehr wichtig. Er hat mir tatsächlich die meisten Fragen, die ich zu „nicht sichtbaren Wirklichkeiten“ hatte beantwortet. Er hat meinen Blick auf die Welt geprägt und er ist bis heute meine Basis.

 

 

 

 

Wann haben Sie zum letzten Mal etwas Neues gedacht?

 

 

Auch mit Buddhismus und dem Sufiweg habe ich mich eine Zeitlang beschäftigt. Interessant fand daran ich, das gemeinsame an den Wegen zu Gott zu finden.

 

Alle Schulungswege haben eine Essenz, der Weg dorthin, mag unterschiedlich sein, aber die Ergebnisse sind sehr ähnlich. Auch in

dem Punkt, dass es aktive Wege sind.

Auf dem Belchen

Nichtalltägliche Wirklichkeiten

 

Auch schamanische Inhalte beschäftigen mich seit vielen Jahren. Begonnen hat es mit dem Kultbuch von Carlos Castaneda, in dem er, der Anthropologe, einen Schamanen in Südamerika trifft. In seinen Büchern  beschreibt er  seine Erfahrung und die Wende in seinem westlich geprägten Denken, die durch diese Begegnung entsteht. Sie besteht im wesentlichen darin, auf zu hören Beute zu sein und sich mit wachem Geist selbst auf den Weg zu machen.

 

Tief berührt haben mich erst die Bücher von Olga Karitidi. Einer russischen Psychiaterin,  die  ihren Weg zum Schamanismus beschreibt und sich tiefe Fragen über das Leben und die Seele stellt.

 

Der Zugang zu den Kräften der Natur verbindet mit der Kraft in meiner Seele und er erdet mich.

Die einzige Konstante ist der Wandel

 

In einem Stahlwerk

 

Erkenntnisreich war auch die Zeit in einem Büro in der Verwaltung eines großen Stahlwerks in dem ich "flexible Plankostenrechnung" gemacht habe. Ich ließ  mir von den Ingenieueren im Betrieb  die Gründe der Planungsabweichungen erklären und ich schrieb Berichte darüber.  Ich habe Männer in ihrem Schweiß an Kokillen stehen sehen aus denen flüssiger Stahl kommt. Habe gelernt wie Wirtschaftskreisläufe funktionieren und dass es sinnvoll ist, alle Daten zu sichern. Sogar eine Programmiererprüfung bei der HWK habe ich abgelegt.

Es ist die Welt meines Vaters, der als junger Mann auch vor Hochöfen geschufftet hat.

Es ist gut, dass ich sie kennengelernt habe.

 

Besonders im Ruhrgebiet ist der Wandel gut zu erleben, nämlich dort wo die alten Produktionstädten heute Kunst und Kulturorte sind.

Als Essen 2010 Kulturhauptstadt war, kamen die Menschen aus aller Welt um diesen Wandel zu studieren.

Das Spiel von Licht, Farbe, Bewegung & Form

 

Seit meiner Kindheit interessiert mich das Spiel von Licht, Farbe, Bewegung und Form.

 

Das Spiel, das ich  im Tageslauf oder in größeren Rhythmen wie dem Wandel der Jahreszeiten finde. 

 

                      Der Schluchsee

 

Vielleicht haben Sie schon einmal die unterschiedlichen Grüntöne einer Landschaft bemerkt und beobachtet, wie sie sich in dem sich wechselnden Licht des Tages und des Jahreslaufes verändern.

Es kann eine tiefe sinnliche Erfahrung sein, die eine Art inneres Auge für die Wahrnehmung des Lebens selbst und den stetigen Wandel öffnet.

Sie können es Lebendigkeit nennen.

Auf der Leinwand begegnet mir all das, was mir auch im Leben begegnet.

Vor allem - begegne ich mir selbst

 

Für mich bedeutet Malerei sehen lernen und künstlerische Arbeit ist für mich eine Haltung zum Leben. Die Bereitschaft zu stetigem Wandel und Ausprobieren, Hängenbleiben, Stolpern inbegriffen. 

Aus dieser Beobachtung und dem Wissen um diese Prozesse sind die meisten künstlerischen Therapien entstanden! 

 

Später bin ich diesen Fragen in meinem Studium der Freien Malerei intensiv nachgegangen.

Farbe als Kraftfeld

 

In der Beschäftigung mit Goethes Farbkreis tauchen die Fragen nach dem Verhältnis der Farbe im Raum zwischen Licht & Dunkelheit und zueinander und zur Natur wieder auf.

Goethe hat die Gesetzmäßigkeiten des Farbkreises durch Beobachtungen in der Natur gefunden.

 

 

 

 

 

Hier finden Sie mehr darüber:

 

Die Farbenlehre

 

Die Grundlage dieses Studiums war Beppe Azzenzas Auseinander-setzung mit Goethes Studien und seine Herangehensweise sich mit der Farbe als solche, also unabhängig von der Form zu beschäftigen.

 

Und im Weiteren in der Bildgestaltung durch das Verhältnis von Hell/Dunkel-Kontrasten, Linie und Form zu einer Komposition zu finden.

Mehr über meine künstlerische Arbeit finden sie hier :

 

        Malerei

 

Noch etwas später habe ich durch das Erforschen eigener schöpfer-ischer Prozesse erfahren, dass das Erleben des Schaffensprozesses von ersten fragmentarischen inneren Bildern, Ideen oder Fragen bis zu einer klaren Komposition.... im Neuen Tanz und in der Poesie ähnliche sein können.

 

Die Basis der Gesetzmäßigkeiten als Ausgangspunkt ist jeweils eine Andere. Die Ebene in Raum und Zeit auch, aber der Prozess ist ähnlich. Dieser Dialog interessiert mich und und ich habe mehrere spartenübergreifende Projekte organsiert oder dabei mitgewirkt.

Dabei war mir wichtig die Ausdrucksebenen der künstlerischen Bereiche  so miteinander zu verbinden, dass ein stilles Gespräch entsteht.

Das letzte spartenübergreifende Projekt hat in Bad Krozingen stattgefunden:

Flyer

 

Malerei – vom Schaffensprozess zum stillen Gespräch

 

Meine Naturverbundenheit, meine Liebe zur Farbe und mein Interesse für seelische Prozesse haben sich heute so verbunden, dass ich eine Brücke schlagen kann und eine Art in die Zwischenräume Sehen können (Hellsicht ist ein so großes Wort, dieses trifft es besser) entwickelt habe.

 

Wichtig war und ist mir, die Menschen in ihrem Mensch - sein zu sehen und nicht zum Objekt meiner Projekte zu machen. Das heißt in der Praxis, dass ich Konzepte hinter mir gelassen habe und ganz aus dem Moment heraus arbeite. Mich auf die Menschen, die zu mir kommen ganz einlasse und ihnen den Raum gebe, den sie sich für Entfaltung wünschen.

Heute biete ich neben der Ausstellung meiner Arbeiten, kreative Prozessbegleitung und die Gestaltung von AhnInnenbildern an.

 

Informieren Sie sich hier:

 

Galerie-Malerei

Kreative Prozessbegleitung mit Naturmaterialien

AhnnInnenbilder

 

Diesbezüglich habe ich von Demenzkranken viel gelernt. Neben meinen Tätigkeiten im künstlerischen Bereich habe ich mehrere Jahre SeniorInnen und Schwerkranke begleitet und gelernt zu zu hören.

 

Denn - das Herz wird nicht dement. 

 

Thema meines Lebens ist es, schöpferische Prozesse zu beobachten, ressourcenorientiert zu begleiten und einen geschützten Raum dafür zur Verfügung zu stellen.

 

Ich bin Hebamme für schöpferische Prozesse - das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glatten Wegen.

 

Das heisst, ich begleite Ihre Entfaltungsprozesse, in dem ich ihnen mutmache ihren ganz eigenen Weg zu gehen, unabhängig von Üblichem.

 

Möchten Sie mit mir in Gespräch kommen? Haben Sie Fragen?

Dann schreiben Sie mir eine Nachricht.

 

Kontakt

 

Und hier finden Sie einen Lebenslauf mit den wichtigsten Stationen

 

Künstlerische Vita